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Mitteilungen der Liedertafel Limmer
Ausgabe 2 / 2005

Ausgabe
1 / 05

Tenor (2 /05)
DCV (2 /05)
Tenor



Sommerpause ! ! Wie bitte, Sommerpause ? Bei der LiLi gibt es keine Sommerpause. Singen macht das ganze Jahr Freude und Anlässe für ein fröhliches Lied gibt es immer. Aber nach einigen fehlenden Übungs-stunden (teils versäumt, teils ausgefallen) kommt man bei der Chorprobe doch ins Nachdenken: wie war doch gleich die Melodie von „Singen macht frei“ ? Die Augen gleiten über die Noten, aber so recht will sich die Melodie im Kopf nicht einstellen. Einige Akkorde, vom Chorleiter auf dem Klavier gespielt geben wieder Halt. Ach ja, so ging die Melodie, aber man merkt: Übung tut Not. Die kleine Übungspause macht sich bemerkbar. Und so bekommt der Text dieses Liedes unvermutet einen aktuellen Bezug:
„Kommt laßt uns singen ein neues Lied,
nachdem nun verklungen das alte.
So lang noch ein Fünkchen im Herzen glüht
gebt acht, daß es niemals erkalte.
Denn Singen macht frei und Jubel macht froh,
so war es schon einst und es bleibt immmer so !
hms








Tenor (2 /05)
DCV (2 /05)
Vereinigung der Chorverbände
(Auszug aus einem Bericht der Bundeszeitschrift des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes e.V. „Der Chor“)

Gemeinsame Presseerklärung der Präsidien von DSB und DAS vom 28. Februar 2005

Vereinigung der Chorverbände - eine neue Kraft fürs Singen


Am Wochenende 26. / 27. Februar 2005 ist in Deutschland eine neue Be­wegung für das Singen in Chören ent­standen. Auf getrennten Sängertagen haben sich der Deutsche Sängerbund (DSB) am Samstag in Frankfurt und der Deutsche Allgemeine Sängerbund (DAS) am Sonntag in Hannover jeweils in einstimmig gefassten Beschlüssen dafür entschieden, gemeinsam unter dem neuen Namen

„Deutscher Chor­verband"

zu arbeiten. Unter dem Dach des DCV wird die „Deutsche Chorju­gend" als eigenständige Organisation der über 120.000 Aktiven im Alter bis zu 27 Jahren wirken.
In den rund 26.000 Chören des neuen Verbandes singen insgesamt rund 750.000 Kinder und Jugendliche, Män­ner und Frauen aktiv mit. Insgesamt zählen die 37 zumeist regional ausge­richteten Einzelverbände im neuen DCV mehr als 1,8 Mio. Mitglieder. Da­mit tritt der DCV auch die Nachfolge des bisherigen DSB als weltweit stärks­ter Laienchorverband an. Die konstitu­ierende Verbandsversammlung ist für den 7. Mai 2005 in Magdeburg einberufen worden.
„Immer weniger Deutsche sind noch in der Lage zu singen. Familien, Kindergär­ten und erst recht die Schulen blenden Singen und aktives Musizieren zuneh­mend aus ihrem Alltag aus. In dieser Zeit macht es umso mehr Sinn, Ideolo­gien zu überwinden und alle Kräfte zu bündeln, damit Singen im einstigen Land der Lieder wieder überall so selbst­verständlich wird, wie es in unseren Chören immer war: ?Über viele Jahre hat bei uns die Zahl junger Sängerinnen und Sänger zugenommen", sagte DSB­-Präsident Dr. Heinz Eyrich in Frankfurt. Auf die historische Dimension des Zu­sammenschlusses wies in Hannover DAS-Präsident Wolfgang Schröfel hin: „Durch den jetzt beschlossenen Zu­sammen-schluss der beiden größten Verbände zum „Deutschen Chorver­band“ entsteht eine Interessenvertre­tung singender Menschen, die der Be­deutung der Chormusik in der Gesell­schaft noch mehr Gewicht verleihen soll. Für die Chorszene Deutschlands wird diese Entwicklung zukunftswei­send sein ".





Tenor (2 /05)
DCV (2 /05)
Zu guter Letzt
„Gute Reise und kommt gesund wieder“ mit diesen zwar ehrlich gemeinten, aber schnell dahin gesagtenWorten verabschiedet man sich in der Gewissheit, bald wieder bei einer der nächsten Chorproben nebeneinander zu sitzen. Und dann einige Wochen später bleibt der Stuhl vom Chorbruder neben mir leer. Nun erst merke ich, wie sehr ich mich auf ihn verlassen hatte. Den richtigen Einsatz zu finden, den Ton treffen, diskrete Hinweise auf punktierte Noten und Wiederholungen, der eine oder andere freundliche Hinweis: plötzlich fehlt das und ich muß selbständiger werden. Das ist zwar gut so, aber es bleibt ein schmerzlicher Verlust eines guten Freundes und die Gedanken sind häufig bei ihm.
hms
Mitteilungen der Liedertafel Limmer
Ausgabe 2 / 2005