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Mitteilungen der Liedertafel Limmer
Ausgabe 3 / 2011

Ausgabe
2 / 11
Tenor (3 /11)
LTL-Lied (3 /11)
Bad Homburg (3 /11)
Tenor

Glück muss man haben !
Es ist kaum zu glauben: nachdem das Stadtteilfest in Limmer total zu verregnen schien, klarte der Himmel zu unserem Auftritt auf, der Regen ließ nach und die Zuschauer konnten unserer Darbietung lauschen ohne von oben nass zu werden. Tja, und danach fing es wieder an, zu tröpfeln. Nicht wenige bezeichneten an den nächsten Tagen unseren Auftritt als den eigentlichen Höhepunkt des Limmerfestes. Nicht anders am Sonntag im Stadtpark: es schauerte den ganzen Tag: aber bei unserem Auftritt ließen Regen und Wind nach. Unsere Liederfolge gefiel dem Publikum; es wurde sogar getanzt und der Applaus ließ nicht zu wünschen übrig. Bei aller gebotenen Bescheidenheit: Glück (mit dem Wetter) und Können (beim Gesang) haben sich vereint !
hms
Tenor (3 /11)
LTL-Lied (3 /11)
Bad Homburg (3 /11)
Goldene Hochzeit
Am 5. August 2011 feierte das Ehepaar Wehlauer die Goldene Hochzeit in der St. Nikolai-Kirche in Limmer. Unser förderndes Mitglied Kurt Wehlauer hatte sich für den Rahmen der Feier die Mitwirkung der Liedertafel Limmer gewünscht. Nach einem Ständchen im Gemeindesaal der Kirche waren die Sängerinnen und Sänger zum Kaffeetrinken eingeladen und ließen sich selbstgebackenen Kuchen und Kaffee oder auch herzhafte Happen und ein Bier schmecken. Der feierliche Rahmen des anschließenden Gottesdienstes wurde von der Liedertafel mit einigen Liedern unterstützt. Dass bei dem einen oder anderen Anwesenden auch etwas Rührung aufkam, darf sicher erwähnt werden.
Die Liedertafel Limmer gratuliert noch einmal dem Ehepaar Wehlauer ganz herzlich und wünscht für die Zukunft Gesundheit und Glück.
Gleichzeitig dankt die LiLi Herrn Kurt Wehlauer für 28 Jahre fördernde Treue !
hms



Tenor (3 /11)
LTL-Lied (3 /11)
Bad Homburg (3 /11)
Liedertafel Limmer-Lied

Kein Zweifel: das Liedertafel-Limmer-Lied ist unser Markenzeichen und es wird mit Inbrunst in allen vier Stimmlagen zu jedem passenden Anlass gesungen. Unser Dank gilt nach wie vor unserem ehemaligen Chorleiter Helbert Pfeiffer, der die Musik für uns geschrieben hat und Karl Hecker (verstorben, ehemals Bass), der den Text dazu gefunden hat. Das Lied begleitet uns seit Weihnachten 1989, also mehr als zwei Jahrzehnte, es ist nach wie vor schön, drückt Lebensfreude aus und wird immer aktuell sein.
Und doch, es fehlt mir etwas: wenn wir es zu feierlichen Anlässen, wie Geburtstagen oder zuletzt zur Goldenen Hochzeit singen, wäre es doch schön, wenn es eine Strophe gäbe, die auf den oder die Geehrte(n) eingeht !
Ich verspüre immer etwas Unbehagen, wenn wir für den Jubilar singen: ".. gilt es nur der Liedertafel Limmer", oder "...auf das Wohl der Liedertafel Limmer."
Wäre es nicht schön, wenn wir eine oder zwei weitere Strophen hätten und damit dem Feiernden gerecht werden ?
Auf Eure Meinung und natürlich ganz besonders auf Textvorschläge freut sich Euer "Zeitungsmacher".
hms



Tenor (3 /11)
LTL-Lied (3 /11)
Bad Homburg (3 /11)

Die Liedertafel reist!

Deutschland
im Goldton

Nun also - nach einem Sommer, der nicht wirklich einer war - ist der Herbst gekommen, kalendarisch, auch meteorologisch, eigentlich die Zeit der Melancholie und meist auch des Regens und des Sturmes. Doch diesmal hat er sich entschlossen, nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. Deutschland ist vergoldet, dazu herrscht eine Luft, so klar und rein, dass der Blick sich erst weit am Horizont der hügeligen Landschaften in bunter Herbstfärbung fängt. Ihr habt es an der Überschrift erkannt, ich schwärme von der Fahrt der Liedertafel in die hessische Tiefebene.
Nach einer moderaten Startzeit - die meiner Langschläfer-Natur entgegen kam - schaffte es unser Fahrer, Jörg Flügel, wieder an den Rastplätzen immer genau dort zu halten, wo eine HWTT stand. Und diese füllte sich, noch bevor alle Gäste den Reisebus verlassen hatten, mit Köstlichkeiten, zubereitet von Hubert Laumen und anderen. Und obwohl die Getränke-Versorgung schon im Bus reichlich und prompt war, fanden wir auch die HWTT an jedem Rastplatz sofort bestückt. Wer jetzt etwas unwillig beim Lesen fragt, was ist denn eine HWTT, dem sei erklärt, es handelt sich um die "Hans-Wittek-Tapeziertisch-Theke" !
Vor der nächsten Rast zur Mittagszeit konnten wir bei der Durchfahrt durch Bad Nauheim die schöne und teilweise aufwändig restaurierte Bäder-Architektur bewundern. Aber das sollte noch besser in Bad Homburg kommen.
Am späten Nachmittag erwartete uns das am Rande des großzügigen Kurparks gelegene Maritim-Hotel mit einer weitläufigen Hotelhalle und geräumigen Zimmern von mindestens 27 qm. Das Buffet mit schmackhaften kalten und warmen Speisen für die Liedertafel war in der gemütlichen Bürgerstube hergerichtet worden. Den Koch konnten wir durch reichlichen Verzehr des leckeren Seefisches überraschen, aber der Nachschub funktionierte. Den unterhaltsamen Abend bestritt das Spielcasino in Bad Homburg, die "Mutter des Casinos von Monte Carlo", wie es im Prospekt heißt.
Wenn auch die Räumlichkeiten einen schon etwas morbiden Charme hatten, so waren wir doch fasziniert von den Erläuterungen des Geschäftsführers. Und wer sich vorgenommen hatte, den Verlockungen des Glücksspiels nicht zu erliegen, wurde dann mit kostenlosen Jetons gelockt. Aber LiLi-Mitglieder sind - bis auf eine Ausnahme - resistent gegen Verführer (jedenfalls dieser Art).
Die eine Ausnahme, ich sage nicht, wer es war, nahm dann schließlich, ausgestattet mit allen geschenkten Jetons am Roulette-Tisch Platz. War es nun Glück, oder meine fachkundige Anleitung (!), jedenfalls verwandelten sich die Probejetons über viele Spiele in einlösbare echte Chips in nicht unbeträchtlicher Höhe. Wir konnten schließlich € 26,00 abholen und mit Einverständnis der Jeton-Spender an die Vereinskasse übergeben. Aus nichts wurden also 26,00 Euro. Ganz nett. Aber wirklich gefesselt haben mich Studien an den anwesenden "echten" Spielern. Habitus, Gesichtsausdruck und auch riesige, den Besitzer schnell wechselnde Geld-Beträge haben mich fasziniert.

Wer wollte, beschloss den Abend schließlich an der Hotelbar.

Der nächste Tag war dann für alle Reisenden nicht minder beeindruckend. Der Frankfurter Flughafen wartete bei einer Führung über das Rollfeld per Bus mit Superlativen auf. "Schneller- höher - weiter" ist wohl eine passende Zusammenfassung. Ich erinnere mich nicht mehr an Einzelheiten der vielen Beschreibungen, außer der Tatsache, dass der Fraport an einer Arbeitsstätte, also in Frankfurt 75.000 Menschen in Lohn und Arbeit hält. Ach ja, vielleicht noch, dass der Flughafen über eine eigene Pipeline aus Rotterdam mit Treibstoff versorgt wird.
Der amüsante Führer wusste mit hintersinnigen Aussagen zu überraschen. Übrigens behauptete er, der "Führerschein" habe seinen Namen in der entsprechenden geschichtlichen Periode Deutschlands erhalten, na ja.
Ich weiß nicht mehr, wie er über Mac Donalds - selbstverständlich die größte Filiale der Welt in Frankfurt -schließlich auf Haribo kam. Wir sollten diese Ausgabe der LiLi-Mitteilungen als "streng vertraulich" behandeln, aber diesen Slogan will ich Euch nicht vorenthalten:

Diesen Text gibt es nur in der gedruckten Ausgabe der LiLi-Mitteilungen !!


Den Nachmittag verbrachten wir - natürlich immer noch bei allerbestem Wetter - in Heidelberg. Auch hier stand schon die HWTT bereit, so dass wir anschließend gut gestärkt einen Bummel durch die Altstadt oder zur Burg unternehmen konnten. Viele von uns bevorzugten aber ein schattiges Plätzchen unter einer Platane für den Genuss von Cappuccino und gutem italienischem Weißwein.
Nach einem erbaulichen Tag unterhielten uns schließlich am Abend im Hotel Gerd Kneifel und Hans Wittek mit erfrischenden Witzen und Sketchen. Der Text von Hans Witteks Vortrag liegt der nächsten Ausgabe des Mittteilungsblattes bei. Aber eine Passage daraus muss ich der Aktualität wegen jetzt schon bringen. Allerdings bedarf es einer Erklärung vorweg: Hans Wittek hatte gesundheitliche Probleme mit dem linken Bein. Mein Angebot, der drohenden Thrombose-Gefahr mit einer entsprechenden Spritze zuvorzukommen, lehnte er trotz aller Überredungskünste meinerseits ab. Allerdings Doris´ Angebot für eine Beinbehandlung unter der Platane fand nicht nur seine Zustimmung, sondern auch seine Anerkennung. Überraschenderweise fand sich Doris am gleichen Abend noch im "Stadtstreicher-Vortrag" von Hans Wittek wieder:
"Da ist auch noch Frau Doris Spönemann
das ist ´ne Dame, die was kann
sie hat mein krankes Bein massiert
ich weiß, was heute Nacht passiert.
Das war sooo schön, das war so gut
übergetitelt: mir kocht das Blut !
An dieser Stelle bittet Doris darum klarzustellen, dass sie weitere entsprechende Pflegewünsche anderer Chormitglieder ablehnen müsse !
(Anmerkung der Redaktion): Ich hoffe, bei mir macht sie eine Ausnahme.
Auch der dritte Tag bescherte nach reichlichem und guten Frühstück dann während der Busfahrt viele spannende Eindrücke am Eder-Stausee und in Bad Wildungen. An dieser Stelle sollen die fachkundigen Erläuterungen von Berthold Heier angemerkt werden.
In froher Stimmung fand die Reise gegen 18:00 Uhr ihr Ende in der Adolfinenstr. Unser Dank geht an die Organisatoren, die vielen Helfer und nicht zuletzt an die "Ordonanz" im Reisebus.
Wir freuen uns schon auf die nächste Reise !
Der geneigte Leser mag sich nun in die Bilder vertiefen.
hms