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Mitteilungen der Liedertafel Limmer
Ausgabe 3 / 2014
Ausgabe
2 / 14
Tenor (3/14)
Gedicht (3/14)
Stadtpark (3/14)
Reise (3/14)
TENOR

"Wellcome Home"

Ein Popsong soll weltweit für Hannover werben.
Am 11.6.2014 übergaben Musiker das Lied an Oberbürgermeister Stefan Schostok. Der mit einer angeblich eingängigen Melodie komponierte Song "Welcome Home", also "Willkommen zu Hause" soll auch die Bewerbung der Landeshauptstadt für die "Unesco City of Music" beflügeln. Inhaltlich könnte das Lied auch für Hamburg oder Berlin werben, Hannover wird im Text nicht erwähnt, es gibt auch keinen direkten Bezug zur Stadt. Lediglich am Schluss heißt es leise im Hintergrund "Hannover loves me". Der Oberbürgermeister bezeichnete das Lied erwartungsgemäß als "Ohrwurm". Er sei von der Qualität "total begeistert". Regionspräsident Hauke Jagau meinte, dass das Stück das Potential habe, zum Sommerhit zu werden.
Ich kann den Überschwang nicht teilen; meiner Meinung nach ist es ein weiterer Titel der gleichförmig klingenden modernen Kreationen mit geringer Notenbandbreite, wummerndem Beat und dürftigem Text.
Aber bildet Euch selbst ein Urteil: Im Internet unter http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Neues-Hannover-Lied-heisst-Welcome-Home oder über den Link auf "Internet" der Homepage der Liedertafel Limmer unter Berichte, Ausgabe 3/2014. Dort findet Ihr bei Bedarf auch den Song-Text.
hms
"Welcome Home" - Songtext (dt. Übersetzung)
"Das ist meine Heimatstadt, Baby, Das ist meine Heimat,
Das ist meine Heimatstadt, Baby, Ein Teil von mir.
Charmant wie Julia, Spannend wie Lisa,
Hier sind meine Freunde, Hier sind meine Nachbarn.
Sie füllt die Zeitungen, Sie wird ein großer Star,
Das ist meine Heimatstadt, Ein Teil meines Lebens.
Und es ist der Ort, An dem wir zusammen sind,
Es ist der Ort, An dem du bleiben kannst,
Du weißt, Du wirst nie allein sein, Willkommen zu Hause.
Das ist meine Heimatstadt, Baby ...
Tenor (3/14)
Gedicht (3/14)
Stadtpark (3/14)
Reise (3/14)

Gedicht eines "gesunden" Menschen !

Gedicht eines "gesunden" Menschen ! Manchmal kann ich kaum noch geh´n,
doch gibt´s ja Voltaren. Hab' ich mal Wunden an den Zeh'n,
nehm' ich auch noch Bepanthen. Oft dreht sich mein Magen um,
ich nehm' zwei Imodium. Weil das an den Nerven zerrt, schluck' ich Baldrian Dispert.
Hab' ne leichte Diabetes, doch mit Insulin, da geht es
. Die Erkältung bin ich leid - ich nehm' nachts Wick MediNait.
Bleib' ich trotzdem Bettenwälzer nehm' ich noch zwei Alka-Seltzer.
Dass ich mal abends gern was trink', ist egal - dank Granu Fink.

Aber sonst bin ich gesund! Denn beim winzigsten Befund
werfe ich mir kunterbunt meine Pillen in den Schlund.
Herpes ist für mich 'n Klacks, denn ich hab' ja Zovirax ...
. Allergien sind auch im Spiel - nicht mehr lang, dank Fenistil.
Die Verstopfung ist egal, habe ja Laxoberal.
Nehme Lemocin für'n Hals, gegen Sodbrenn'n Bullrichsalz.
Ich hab' selten echte Schmerzen, dank der Kraft der Doppelherzen;
fühl' mich meistens pudelwohl wegen Paracetamol.
Weil ich, seit ich nicht mehr rauche, nur noch Nicorette brauche,
nehm' ich kaum noch Morphium , nur mal abends Valium.

Ist mein Leben mal zu Ende falte ich getrost die Hände,
weil ich meine Seele meinem Schöpfer anempfehle.
Die körperlichen Überreste gehen dann - das ist das Beste -
mit 'nem freundlichen Vermerk gleich zurück ans BAYER-Werk.



Tenor (3/14)
Gedicht (3/14)
Stadtpark (3/14)
Reise (3/14)

Singen im Stadtpark am 31.08.2014

Diesmal traten wir gemeinsam mit dem Gestorfer gemischten Chor auf, so dass sich eine schöne Klangfülle ergab. Wir waren als letzter Chor an der Reihe. Das von Detlef auf einem Tisch in Betrieb befindliche Aufnahmegerät erfasste auch die Äußerungen der nahe sitzenden Besucher und so wurde folgende Bemerkung einer Zuhörerin festgehalten:
"Ich wollte schon gehen, gut dass ich noch geblieben bin, dass war das Beste".
Wie schön für uns !




Tenor (3/14)
Gedicht (3/14)
Stadtpark (3/14)
Reise (3/14)
Chorfahrt nach Königswinter vom 3.-5.10.2014
Chorfahrt nach Königswinter vom 3.-5.10.2014 38 Chormitglieder und Freunde haben unsere diesjährige Vereinsfahrt genossen und waren -wie man hört- wieder sehr zufrieden. Jörg Flügel, unser Busfahrer und routinierte Organisatoren sorgten für einen erfreulichen und entspannten Verlauf. Nachdem uns die Sonne schon am Morgen in Hannover mit einem roten Sonnenaufgang verwöhnte, musste sich allerdings unterwegs der Nebel erst auflösen. So warteten wir mit der ersten Rast bis zur Raststätte Rimberg, um hier bei bestem Wetter Huberts Frikadellen, Schnitzel und gekochte Eier, aber auch die Würstchen aus der Bordküche -bei inzwischen bestem Appetit- nebst den zugehörigen Getränken zu genießen. Bevorzugter "Durstlöscher" war diesmal der Rotkäppchen-Sekt, der dank großzügiger Spenden und umsichtiger Beschaffung fast bis zum Schluss der Fahrt reichte. Auf das eben erwähnte "fast" komme ich später noch zu sprechen.

Nachdem wir von der Autobahn auf die Bundesstraße nach Gießen gewechselt waren, konnten wir eine sehr schöne Fahrt durch das Lahntal genießen. Der nächste Halt in Limburg bot Gelegenheit zu einem Besuch bei Franz-Peter Tebartz-van-Elst, der aber leider seit längerer Zeit von seinem Bischofssitz abwesend ist, so dass wir seinen prächtigen Dienstsitz, aber auch den beeindruckenden Dom in spätromanischer Baukunst - auch Kathedralkirche St. Georg nach seinem Schutzpatron genannt- besichtigen konnten. Die wunderschöne Altstadt, die vom 2. Weltkrieg verschont blieb, lud zum Verweilen ein und mancher probierte hier den frischen Federweißen, oder auch -roten in einer der lauschigen Altstadtkneipen.
Die weiteren Orte auf unserer Strecke, wie Bad Ems, Diez, Nassau mit Burg Nassau, Montabaur, Hammerstein und Linz erfreuten uns bei prächtiger Herbstfärbung -betrachtet durch die Busfenster- bei gemütlicher Fahrt. Mit einem Lied nach bekannter Melodie und neuem Text von Irmgard D. besangen wir den Rosé-Wein (im Steinhuder Meer), was durchaus passend war und uns noch häufiger während der Fahrt erfreuen sollte. Etwas müde, aber froh gestimmt erreichten wir das Hotel Maritim in Königswinter und bezogen unsere Zimmer im voll ausgebuchten Hotel. Leider stellte der fulminante Buchungserfolg das Personal bei der Beschickung des Buffets am Abend vor logistische Probleme. Der Abend wurde dann dem gerade stattfindendem Weinfest, oder auch von dem einen oder anderen der Müdigkeit gewidmet.
Den zweiten Tag gestaltete Claudia, eine charmant plaudernde Reiseleiterin. Sie begleitete uns -bei auch wieder bestem Wetter- und guter Laune zunächst auf den Petersberg, das ehemalige Gästehaus der Bundesregierung. Claudia verstand es, uns die wechselvolle Geschichte plastisch und mit dem einen oder anderen "Histörchen" nahe zu bringen. Der Petersberg mit immer wieder geänderter und erweiterter Bebauung diente u.a. als Abtei Himmerod den Zisterziensermönchen, später der Sybille Mertens-Schaaffhausen ( schreibt sich wirklich so !) als Sommersitz. Er wurde zum Hotel von den Brüdern Nelles umgebaut, von Ferdinand Mülhens, Inhaber der Firma 4711 genutzt und schließlich wieder zu einem Hotel erweitert. Die wechselvolle Geschichte führte über die Nutzung durch die Nazis, schließlich als Dienstsitz der "Alliierten Hohen Kommission" und als Gästehaus der Bundesregierung zur heutigen Bedeutungslosigkeit, weil nach der Wiedervereinigung die Regierung nach Berlin zog. Die immer wieder horrenden Investitionen führten nie zu einem wirtschaftlichen Erfolg. Das Haus steht seit Jahren zum Verkauf. Nachdem uns am Anreisetag das Lahntal (rechtsrheinische Seite) nahe gebracht wurde, erkundeten wir nun das Ahrtal auf der linksrheinischen Seite. Höhepunkt war zunächst die Abtei Maria Laach. Die sechstürmige Klosterkirche ist eine gewölbte Pfeilerbasilika mit prachtvollem Westeingang, dem sogenannten Paradies (in dieser Art einzigartig nördlich der Alpen) und dem 1859 restaurierten Kreuzgang aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts. Sie gilt als eines der schönsten Denkmäler der romanischen Baukunst. Zum Besitz gehören das so genannte "Klostergut", ein verpachtetes landwirtschaftliches Anwesen mit Biobauernhof, Bioladen, der Laacher See mit touristischen Einrichtungen, das renommierte Seehotel, eine Gärtnerei mit Obstgarten, ein Kunst-Verlag mit Buchhandlung, eine Bildhauerwerkstatt sowie verschiedene Handwerksbetriebe (Glockengießerei, Kunstschmiede, Schreinerei). Selbstverständlich nutzten wir auch die Pause für eine Gesangseinlage, die allerdings die bis dahin friedlich auf der Wiese nebenan pickenden Hühner sämtlich in den Stall vertrieb ! Eigentlich singen wir doch gar nicht so schlecht !?
Die weitere Fahrt durch das Ahrtal zeigte uns die Weindörfer der Gegend und führte uns über Bad Neuenahr schließlich nach Ahrweiler. Eine anderthalbstündige Pause bot Gelegenheit den hübschen Ort zu besichtigen, den einen oder anderen Einkauf zu tätigen und in einem der ansprechenden Straßencafés den frischen Wein zu verkosten.
Überraschend wurden wir auf dem Rückweg zum Bus von einem Männerchor angelockt. Wir stellten fest, dass einige der mitwirkenden Bässe mit Ihrer kräftigen Stimme gut zu unserem Chor passen würden. Die von denen mitgeführte Drehorgel stammte aus Hannover; der Chor leider nicht: er kam aus Holland, Anwerbe-Versuche wären zwecklos gewesen.
Der folgende Sonntag war zunächst einer Ausflugsfahrt mit dem Rheinschiff "Theresia" nach Linz gewidmet. Das bis dahin prächtige Wetter war an diesem Morgen einer eher diesigen Sicht gewichen, was aber-soweit man sich nicht auf dem Außendeck aufhielt- nicht weiter störte. Die auf dem Schiff servierten Getränke wurden großzügig berechnet: man musste den geforderten Preis nachrechnen. Dafür bot der Kellner aber interessante Erläuterungen der vorbeiziehenden Rheinkulisse. Die anschließend geplante Fahrt durch Bonn wurde wegen der fortgeschrittenen Zeit ausgelassen und wir traten die Rückfahrt über die nördliche Route, also über die A 2 an. Wir hatten es wieder einmal geschafft, die vorhanden Getränke weitgehend zu verzehren, so dass auf den letzten 100 km die letzte Flasche Sekt gerecht zu verteilen war: Thomas´ Idee einer Versteigerung der letzten Becherfüllungen brachte einen schönen Beitrag für unseren Sammelkasten: er wurde mit € 19,- zusätzlich gefüllt ! Allen beteiligten fleißigen Helfern, Organisatoren und dem Busfahrer sei hier gedankt für ihren Einsatz, dem wir eine wieder gelungene Reise verdanken. hms
hms














Melodie: Sancta Lucia

Freunde wir stoßen an, lasst die Gläser klingen.
Trinken auf die schöne Zeit, wenn wir gemeinsam singen.
Wenn das Steinhuder Meer lauter Rosé-Wein wär
´möchten wir so gerne Fischlein sein, schlürften all´ die Wogen ein !!!
Wiederholen: wenn das Steinhuder Meer….