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Mitteilungen der Liedertafel Limmer
Ausgabe 1 / 2022
Ausgabe
2 / 21
Tenor
Wer hätte geglaubt, dass uns Corona mehr als zwei Jahre im Griff haben würde? Während wir in der letzten Ausgabe uns noch über die Delta-Variante ausgelassen hatten, ist es nun die Omi-kron-Variante, die uns z.Zt. doppelt so viele Neuinfektionen pro Tag beschert, wie die vorherigen Ansteckungswellen. Gut, es gibt Anzeichen, dass diese Variante uns weniger schwere Verläufe bescheren wird, aber bei einer deutlich höheren Ansteckunsquote bleibt die Gefahr, dass die Infrastruktur durch gehäufte Krank-meldungen zum Erliegen kommt; damit wäre nichts besser ! Die Hoffnung, dass bei einer hohen Impfquote alles zu Ende gehen würde, können wir aufgeben: die „Covidioten“ bzw. Impfverweigerer verhindern eine Herdenimmunität, wenn auch vielleicht aus Unkenntnis.

Aber vielleicht sind es irgendwann genau diese Leute, die sich in hohem Maße anstecken und so zur Herden –immunität führen ! Das ist makaber und würde die allermeisten bisherigen Bemühungen des deutschen Staates konterkarieren. Aber es gibt auch erfreuliches in dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes: Hildegard hat trotz allem wieder einen Jahresrückblick verfasst und so können wir das „gesangsarme“ Jahr 2021 noch einmal Revue passieren lassen. Danke, liebe Hildegard !

Den neuen Beginn unserer Probenabende haben wir nun auf April 2022 vertagt. Näheres zu Ort und Termin geben wir rechtzeitig bekannt. Und so wünschen wir Euch zunächst noch mal Gesundheit und Frohsinn trotz allem für dieses Jahr !
hms





Jahresrückblick 2021
Ach, ich sitz‘ nun wieder da,
genau so dämlich wie im letzten Jahr
und denk‘ mir, was soll ich schreiben, was ist passiert?
War überhaupt etwas Besondres, etwas, das uns alle interessiert?
Mein Kopf ist ganz leer, ich kann es wirklich nicht fassen,
wo haben wir denn all die schönen Erlebnisse gelassen?
Die Konzerte, uns‘re tollen Fahrten, das Singen in Altenheimen, das den Menschen viel Freude gebracht,
da muss es doch etwas geben, das wäre doch gelacht!
Corona hat mir doch nicht die Erinnerung eines ganzen Jahres geraubt,
ihr könnt es mir glauben, ich hätte es tatsächlich fast geglaubt.
Ich fing an zu grübeln, bekam schon Kopfschmerzen vom anstrengenden Nachdenken,
ich begann jetzt meine volle Konzentration auf den Anfang des Jahres 2021 zu lenken.
Wir befanden uns doch im „Lockdown“, ans Feiern war überhaupt nicht zu denken.

Leider kein Karneval mit tollen Kostümen, leckeren Getränkenund lautem Gesang,
das hat uns doch immer so gut gefallen und wir feierten oft stundenlang!
Ich meine, der Zustand des „Eingesperrt-seins“ war tatsächlich unsäglich,
zum Glück konnte man sich noch mit mehreren treffen und zwar digital,
Herr Nietsch schickte uns einen Code und ich dachte, das versuch ich einmal.
Ich war sehr gespannt, schaltete mich natürlich als Letzte dazu,
ich wurde herzlich begrüßt, das erzeugte gute Stimmung im Nu!
Es war eine lustige Runde, bekleidet mit hübschen Hüten und Pappnasen auch stand vor jedem ein Glas mit Alkohol,
wir prosteten uns zu und tranken gerne auf unser aller Wohl!
Dann sah ich mich erstmal bei den anderen um
und entdeckte bei unsrem Chorleiter eine Person, die machte mich vor Schreck ganz stumm.
Da saß doch ein Mafioso, der kiffte nur so vor sich hin
und erzeugte damit so viel Rauch, war kaum zu erkennen, das machte für mich Sinn!
Er wollte wohl Herrn Nietsch entführen,
aber warum, um Lösegeld zu kassieren?
Meine Gedanken, sie rasten, das kann doch nicht sein!
Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, natürlich, das musste es sein!
Dass Herr Nietsch Lieder von berühmten Interpreten für gemischte Chöre umschrieb, hat sich ganz bestimmt in Chorleiter-Kreisen rumgesprochen,
und da haben sicher einige von ihnen den tollen Braten gerochen.
Sie haben den Mafioso engagiert, um diese Sätze zu klauen.
Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich ihn am liebsten vom Stuhl runterhauen,
da das jedoch nicht möglich war, musste ich etwas Anderes planen.
Die Polizei musste her, denn diese Schurken sollten nicht so einfach diese ganz tollen Sätze absahnen.
Ich sah jetzt wieder den Verbrecher genauer an,
und wurde ganz starr, was war das auf einmal, Mannomann!!!
Das war ja kein Mafioso, das war DANIEL, unseres Chorleiters Sohn,
der diesen Mafioso nur gemimt hat, er spielte jetzt Gitarre, ich saß dumm da mit meinen Phantasien, das hatte ich nun davon !!!!!

Doch Spaß beiseite, Corona bestimmte noch immer unser Leben.
Wieder kein Singen, keine Konzerte und ähnliche Veranstaltungen, so ist es eben.
Und noch eine Nachricht versetzte unserer Stimmung eine ziemlich große Trübung.
Die Gaststätte Rackebrandt steht uns auch nicht mehr zur Verfügung.
Chorproben auch weiterhin eingestellt,
das alles ist verrückt, was ist bloß los mit uns‘rer Welt?
Doch ganz so pessimistisch sollte man dies alles auch nicht seh’n,
denn als wir alle geimpft waren, konnte es endlich mit dem Singen wieder weitergeh’n !!!!
Wir mussten zwar wieder nach Gestorf fahren, das ist nicht unbedingt sehr schön,
doch wem wird schon so eine schöne Scheune geboten, dafür lieber Walter Rathmann ein dickes „Danke schön.“
Unsere Jahreshauptversammlung konnten wir trotz allen Widrigkeiten dennoch abhalten,
Thomas gelang es beim TSV Limmer Tennis alles zum Besten zu gestalten.
Es war wieder mal einzigartig und sensationell
überhaupt freie Räume zu finden ist bestimmt nicht sehr einfach und dann auch noch so schnell.
Es gab selbstgebackenen Kuchen, viele Getränke und aus verschiedenen Gerichten konnte jeder sein Essen selbst auswählen,
das war eine supergute Idee, das kann ich an dieser Stelle tatsächlich nicht verhehlen.
Selbst das Wetter war auf uns‘rer Seite, es war ein herrlicher Tag,
somit war alles sehr stimmig, so wie jeder es gerne mag.
Dafür bedanken wir uns bei allen, die zum Gelingen beigetragen,
es war ausgezeichnet und wirklich sehr schön, das muss ich einfach mal sagen.

Schon bald durften wir auch wieder in der Schule proben,
mit dem Fahren wechselten wir uns mit den Gestorfern ab, diese Regelung kommt gut an und ist auch zu loben.
Für ein Weihnachtskonzert in der Ronnenberger Kirche wurde mit aller Konzentration geprobt,
edoch hatten wir diese „Normalität“ leider etwas zu früh gelobt,
Covid-19 schickte uns nach Delta eine noch viel schlimmere Variante,
„Omikron“ heißt diese schreckliche Mutante.
Und wieder wurde alles abgeblasen, kein Weihnachtskonzert leider auch keine Feier zur Weihnachtszeit.
Wir müssen es einfach hinnehmen, das tut sicher jedem von uns sehr leid.
Wir können nur auf die Zukunft hoffen,
alles Weitere bleibt leider immer noch offen.

Hildegard Deppe 2021