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Mitteilungen der Liedertafel Limmer
Ausgabe 1 / 2012

Ausgabe
4 / 11
Tenor (1/12)
HUT AB (1/12)
Reisen (1/12)
Tenor
Diese Ausgabe des Mittelungsblattes erscheint früher als gewohnt. Grund dafür ist die notwendige Aktualität. So soll Euch der Abdruck des Vortrages von Hildegard Deppe erreichen, so lange er noch frisch im Gedächtnis ist (ein Jahresrückblick ist nun mal am Anfang des neuen Jahres erforderlich). Auch der Bericht über unser Adventskonzert stand noch aus und die anstehenden Termine erforderten ein rechtzeitiges Erscheinen.
hms
Tenor (1/12)
HUT AB (1/12)
Reisen (1/12)
Wieder ein schöner Erfolg:
Adventskonzert
am 27.11.2011.

Die Mühen zur Vorbereitung des Adventskonzertes haben sich gelohnt

* Die Sängerinnen und Sänger waren hervorragend trainiert.
* Das vorgesehene Repertoire kam bei den Zuhörern bestens an.
* Das Beiprogramm mit Caroline an der Harfe gefiel allgemein.
* Die erhoffte Anzahl von Eintrittskarten wurde verkauft.
* Die Stimmung im Publikum war gut, wie uns viele positive Rückmeldungen vermittelten.
* Die von Thomas Neuenfeld angefertigten DVD vom Konzert fanden reichlichen Absatz.

Zum Videofilm bitte anklicken
27.11.2011
Videofilm
Konzert im
Advent Teil1



Tenor (1/12)
HUT AB (1/12)
Reisen (1/12)
HUT AB !!
Die Schulzeit ist für uns alle schon eine deutliche Weile her. Seinerzeit gehörte das Auswendiglernen von Texten, grammatikalischen Regeln, Formeln in naturwissenschaftlichen Fächern und auch von erdkundlichen Inhalten zum elementaren Geschehen in vielen Fächern. Geschadet hat es uns nicht. Aber wie es so ist: die Fähigkeit zum Auswendig-lernen hat mit den Lebensjahren (jedenfalls bei mir) erheblich nach-gelassen. Um so mehr erstaunt es, wenn eine von uns, sich dieses Können erhalten hat.
Ihr wisst es längst: ich bewundere den Vortrag von Hildegard Deppe anlässlich unserer Weihnachtsfeier. Der gehörige und gebührende Beifall hat gezeigt, dass viele von uns das ebenfalls so empfunden haben.


Der besondere Jahresrückblick
gereimt und in Versen von Hildegard Deppe:


Ach! - schon wieder ist's soweit
wir sind mitten in der Weihnachtszeit.
Uns're Feier, die steht heute an,
doch wie fing doch gleich noch unser Chorjahr an?
Die Hauptversammlung im Februar brachte es an den Tag,
unser Gerd so nicht mehr weiterwirtschaften mag!
Das Geld, es reicht nun mal einfach nicht aus,
eine Beitragserhöhung steht uns deshalb ins Haus.
Wir tragen's mit Fassung, das muss einfach sein
und Gerd ist zufrieden, unser SOLL wird wieder klein.
Der Preisskat im März - für uns're Männer ganz wichtig,
der bringt ihnen Spaß, man muss nur reizen und zwar richtig,
dann nimmt man den 1. Preis mit nach Haus,
doch auch alle andern geh'n nicht ganz leer aus.
Auch die Frauen sind einmal im Monat auf Tour
Wie findet uns're Marga stets gute Ziele nur?
Egal, was es auch sei, ihre "Mädels" machen mit,
und so soll es weiter geh'n, dann bleiben alle fit!
Im Mai stand ein besonderes Ereignis dann an,
Elfriede feierte "Gold'ne Hochzeit" natürlich mit Mann
Und wir durften singen - das hat uns geehrt
und all ihren Gästen die Freude an der Feier vermehrt.
Auch haben wir wieder im Pflegeheim gesungen,
unsere Stimmen sind dort im Gartenrund fröhlich erklungen.
In den Gesichtern der Zuhörer konnte man ganz deutlich seh'n
uns're Lieder kamen an und das finden wir schön.
Zwischendurch hat unser Chor auch noch Zuwachs bekommen,
Dich, liebe Terry, heißen wir herzlich willkommen.
Diesmal ging diese Stimme jedoch nicht an den Sopran
der Alt hatte Glück, na sieh' einer an!

Und noch eine "Goldene" haben wir besungen.
Für Fam. Wehlauer sind uns're Lieder in der Nikolaikirche erklungen
Auch hier kam unser Singen bei allen Gästen gut an,
wie man an heimlich vergoss'nen Tränen sicher gut erkennen kann.
Beim Stadtteilfest in Limmer "da simmer dabei"!
und auch im Stadthallengarten sangen wir frisch und frei.
An beiden Tagen nur war das Wetter saumäßig schlecht,
doch als wir auftraten schien die Sonne und das war uns nur recht.
Auch hier hat unser schwungvoller Gesang die Zuhörer gepackt

Ende September ging es dann fröhlich auf Tour,
die fast immer zu kurz ist - nämlich drei Tage nur.
Diesmal stand Bad Homburg auf dem Programm,
und hier ging's in's Spielkasino, wo man viel Geld gewinnen kann.
Doch kam leider nicht einer mit ,ner Million zurück,
es liegt nun mal woanders, das Liedertafel-Limmer-Glück!
Gemütlich zusammensitzen bei einem Gläschen Wein
oder ein Bier mit ,nem Schnäpschen, welches Glück kann größer sein ?
Der Flughafen in Frankfurt hat großen Eindruck hinterlassen,
was dort alles startet und landet, es ist kaum zu fassen!
Auch die Stadt Heidelberg war herrlich anzuseh'n
von dort musste es leider wieder auf die Heimreise geh'n
In Hannover sind alle wieder glücklich angekommen,
ich glaube, die nächste Reise ist gedanklich schon in Angriff genommen.
Im Advent unser Konzert - DAS Highlight des Jahres,
mit Gesang Freude zu schenken, ist was ganz Wunderbares!
Doch vor diesem Ereignis stand natürlich viel Arbeit an
und hier hat unser Chorleiter wirklich alles getan,
um den Chor anzuspornen, ihn zu fördern und fordern
ihm auch deshalb gebührt ein großer Teil uns´rer Lorbeer´n.
Das Feedback, das wir erhalten, es macht uns ganz stolz,
Es zeigt doch, wir "Alten" sind noch aus besonderem Holz !
Auf unsere Stimmen und Konzentration ist noch immer Verlass,
ich meine, da wird so mancher Jugendchor blass !
Ich hoffe, dieser Chor wird so noch lange besteh´n,
Dann können wir voll Zuversicht manches Konzert noch angeh´n.
Unser Weihnachtsmarkt-Singen, auf dem liegt wirklich kein Segen,
Als ich den Treffpunkt aufsuchte, da fiel er - der Regen.
Doch auch hier müssen wir wieder den Regengott loben,
als unser Auftritt begann, kam kein Tropfen mehr von oben.
So machte das Singen den Zuhörern und uns wieder Spaß,
Denn dieses Mal wurde keiner fast bis auf die Haut nass !

Und etwas ist für diesen Chor auch noch ganz speziell,
es gibt viele Helfer, nicht nur manchmal oder nur eventuell,
nein, sie sind auf Dauer und stets gerne bereit
sich einzubringen und das heißt viel, in der heutigen Zeit.
auf sie können wir nun mal nicht verzichten,
weil sie für uns alle erforderliche Arbeit verrichten.
Deshalb sag ich stellvertretend für alle heute einfach nur:
"Danke schön"
wir hoffen, in dieser Form wird es mit Euch auch weiter geh'n
Aber eins steht - ich muss es sagen, doch noch über allem
und das wird Euch Sängern sicher ganz gut gefallen.
Denn das sind wir alle, sind uns're Stimmen im Chor
und hier heb' ich auch keinen besonders hervor,
denn ein jeder von uns bringt gerne sich ein,
und das allein zählt, nur so lebt unser Gesangverein!

Tenor (1/12)
HUT AB (1/12)
Reisen (1/12)
Artikel in der HAZ vom 5.1.2012.
Singen macht reiselustig


Chorreisen entwickeln sich laut einer Untersuchung der Jade Hochschule Wilhelmshaven zu einem immer wichtigeren Tourismusfaktor. "Eine hohe Reiseintensität und große Teilnehmerzahlen machen Chöre zu einer interessanten Zielgruppe für Reiseveranstalter", sagte der Tourismuswirtschaftler Torsten Kirstges gestern in Wilhelmshaven. Der Direktor des Instituts für innovative Tourismus-und Freizeitwirtschaft beziffert das Marktpotenzial von Chorreisen auf mindestens fünf Millionen Teilnehmer. Dabei geht Kirstges von bundesweit rund 60.000 Chören mit durchschnittlich 40 aktiven Mitgliedern, passiven Förderern und weiteren Mitreisenden aus. Für die Untersuchung wurden 900 Chöre angeschrieben, rund 150 Antworten gingen in die Analyse ein. kna

Anmerkung der Redaktion:
Wir wurden nicht gefragt. Auch wenn die angeführten Zahlen reichlich hoch erscheinen (danach müssten rund 3 % aller Bundesbürger mit Chortätigkeiten befasst sein) zeigt sich doch, welchen Beitrag die Chöre am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben leisten.