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Heute ist der

Mitteilungen der Liedertafel Limmer
Ausgabe 1 / 2016
Ausgabe
4 / 15
Tenor (1/16)
TENOR
Schon wieder ein Mitteilungsblatt ?
Das letzte gab es doch erst Ende Dezember !
Auch bei der Liedertafel Papierflut ? Nein, aber da ja die Mitteilungsblätter bekanntlich in loser Reihenfolge erscheinen sollen, wollte ich nicht bis Ende März /Anfang April warten mit der Veröffentlichung des von Hildegard Deppe bei der Weihnachtsfeier vorgetragenen Jahresrückblicks. Er ist einfach zu gut, um ihn noch Monate zurück zu stellen. Ich wünsche im Namen von Hildegard viel Freude bei der Lektüre !

Zum Anfang des neuen Jahres möchte der Vorstand der Liedertafel Limmer allen Mitgliedern eine kräftige und harmonische Stimme wünschen, auch den passiven Mitgliedern: ( man kann ja nie wissen !? ).
Freude am gemeinsamen Gesang, Gesundheit und Glück für das Jahr 2016 sei allen beschieden.
Hms
Tenor (1/16)

Jahresrückblick
von Hildegard D.

Heute fange ich einfach mal ganz anders an,
weil diese große Überraschung ich wirklich noch nicht ganz realisieren kann!
Was ist denn passiert? fragt sich jetzt sicher ein jeder von euch,
fasst euch nur in Geduld, ich sag‘ es ja gleich.
Wir haben nämlich in diesem Jahr wieder mal Nachwuchs bekommen,
gleich „DREI“ Sängerinnen haben sich auf uns’ren Chor besonnen.
Zum großen Glück eine Stimme für den Alt, aber natürlich wieder 2 Stimmen für den Sopran,
doch es ist wie es ist, das Verhältnis 2 zu 1 mir die große Freude nicht nehmen kann.
Liebe Elke, liebe Elfi und Christa, wir heißen euch herzlich willkommen in unserem Kreis,
wir wünschen euch viel Freude beim Singen, wenn’s euch Spaß macht, ist das der beste Beweis.
Denn singen im Chor ist nicht immer ganz leicht,
das hat so manche Chorprobe auch uns schon gezeigt.
Leider ist es oft, wenn die eigene Stimme nicht übt,
man seiner Nachbarin unbedingt sagen muss, was einem auf dem Herzen liegt.
Man sollte konzentriert bleiben, was nicht immer gelingt,
doch die dann etwas erhobene Stimme von Herrn Nietsch uns wieder in die richtige Spur bringt!
Wir alle wissen ja, das Singen fordert und fördert uns’re Konzentration
und so profitieren wir alle schließlich auch im Alltag davon.

Doch nun komme ich zur Pflicht eines jeden Chronisten,
und werde jetzt über die Ereignisse des hinter uns liegenden Jahres berichten.

Unsere letzte Weihnachtsfeier fand in einem etwas anderen Rahmen statt,
wir ließen uns mal bewirten, für die meisten gab es Braunkohl satt.
So hatten unsere lieben Helfer auch endlich mal Gelegenheit,
die Weihnachtsfeier zu genießen, sie standen nun nicht mehr nur für uns immer sprungbereit.
Und in diesem Jahr ist wieder alles anders, das zeigt, wie flexibel wir doch sind,
auch in dieser neuen Umgebung singen wir die Lieder von der Weihnacht und dem Christuskind,
vom Tannenbaum und weißen Flocken und der kalten, dunklen Nacht,
dem warmen Wetter ist es geschuldet, dass wir noch warten auf die weiße Pracht.

Auch in diesem Jahr war Doris mit ihren Frauen immer donnerstags auf Tour.
Und zwar einmal im Monat und dieser Tag ist einfach Hochgenuss pur!
Es wird gesungen, etwas getrunken und natürlich immer gut gegessen,
dabei kann eine jede den ganz normalen Alltagsstress vergessen.
Das bringt uns alle wieder in den richtigen Takt in solch fröhlicher Runde,
denn stimmiger Takt ist auch vonnöten in uns‘rer Chor-Übungsstunde.

Wie alljährlich haben uns’re Männer ihr Skatturnier in vollen Zügen genossen,
und am Ende jede Platzierung ganz ausgiebig begossen,
denn das Wichtigste ist hierbei nicht unbedingt der erste Platz,
der Spaß an der Freude ist der weitaus größere Schatz!

Apropos Freude – Karneval stand natürlich auch wieder auf dem Programm
Und dass wir den schwungvoll feiern können, weiß hier doch jedermann.

Unsere Jahreshauptversammlung fand traditionell wie immer im Februar statt.
mit Kuchen, Kassler und Eisbein wurde jeder von uns mehr als satt.
Doch weitaus wichtiger war, im Vorstand blieb alles beim Alten,
so können bewährte Kräfte unseren Chor weiter führen und gut gestalten.
Neu in den Musikausschuss wurde Beate von uns einstimmig gewählt,
auch wieder eine kompetente Besetzung und das ist es, was zählt.

Im Focus jedoch standen unsere geplanten Konzerte in diesem Jahr,
im Mai in Gestorf und im Juni bei uns und alles klappte ganz wunderbar.
Zuvor waren beide Chöre gezwungen, sehr viel Zeit zu investieren.
Wer mit wem fährt musste Thomas immer wieder gut organisieren.
Diese Symbiose wurde zwar aus der Not geboren,
der eine ohne den andern wäre aber dennoch nicht verloren.
Es ist lediglich die gegenseitige Unterstützung, die beiden Chören nützt,
und es fühlt sich gut an, wenn einer den anderen mit Freude unterstützt.
Nach den Konzerten dankte uns das Publikum mit einem Riesenapplaus,
das war unser verdienter Lohn, so zahlt sich engagierter Einsatz auch aus.

Im Stadtpark haben wir selbstverständlich auch wieder gemeinsam gesungen,
vom Publikum kam begeisterte Resonanz, alles hatte wieder wunderbar geklungen.
Der ausgewogene Mix unserer Lieder kommt immer wieder gut an,
wenn man die Menschen erfreut, ist es das Schönste, was passieren kann.

Und noch ein Novum hat es in unserem Chor gegeben.
Und ich sage hier deshalb unsere Beate soll “hoch leben“.
Warum ?, aber das ist doch einem jeden von uns klar,
sie hatte uns eingeladen, ist das nicht wunderbar?
Aus lauter Freude, dass die Bauarbeiten, der Dreck und der Lärm nun endlich vorbei
dachte sie sich, ich bin dann mal so frei,
um meine Freude mit meinem Chor zu teilen,
und wir hatten auch nichts Besseres zu tun, als ganz schnell hinzueilen.
Das Wetter war herrlich, so wie es sich gehört,
ich glaube, man kann sagen, uns’re Fröhlichkeit hat sicher keinen gestört.
Liebe Beate, von uns aus kannst du dein Haus ruhig noch öfter umbauen,
solange du uns nur einlädst, wieder bei dir vorbeizuschauen!

Natürlich haben wir dieses Jahr auch wieder eine mehrtägige Fahrt unternommen.
Wir sind mit dem Bus bis nach Friesland gekommen.
Natürlich gab’s unterwegs lecker Frühstück, doch das war nicht wie immer.
Es fehlten Eier, Frikadellen und Schnitzel, doch dass Hubert nicht dabei war, das war noch viel schlimmer.
Ich bin mir ganz sicher, ein jeder hat an ihn im Stillen gedacht
und ihm in Gedanken liebe Genesungswünsche überbracht.

Wie es sich gehört, hatten wir natürlich nur herrlichsten Sonnenschein,
deshalb fiel’s auch nicht schwer, früh aufzustehen, und dann schifften wir uns ein.
Die Insel Norderney war am Samstag unser Ziel,
jedoch hatten wir leider nur wenig Wasser unterm Kiel,
so reichte es auf der Insel leider nur für einen ganz kurzen Gang,
den haben wir auch sehr genossen, schlenderten langsam am Strand entlang.
Kurz vor der Fahrt hatten wir voller Erstaunen erfahren,
dass Doris und Michael verheiratet sind schon seit sage und schreibe 50 Jahren.
Aus Freude, dass ihnen das so gut gelungen,
spendierten sie uns einen Alleinunterhalter, mit dem wir voller Begeisterung alle Lieder mitgesungen.
Die Stimmung an diesem Abend lässt sich mit Worten kaum beschreiben
und alle, die dabei waren, die sind wirklich zu beneiden.
Nicht umsonst heißt es „Carpediem“ – „Genieße den Tag“,
so sollte ein jeder von uns leben, das steht gewiss außer Frag‘!

Kaum zurück in Hannover, standen wir wieder voll im Programm,
Herr Nietsch hat uns gleich gefordert, denn die Weihnachtskonzerte standen an.
Auch dieses Liedgut hat unser Publikum wieder erfreut
und das ist, was zählt, in dieser oft hektischen Weihnachtszeit.
Darum möchte ich heute auch besonders darauf eingehen,
weshalb alles so gut geklappt hat, das sollte man doch mal eingehend besehen.
Gutes Gelingen kommt selbstverständlich nicht von allein.
Es müssen viele Komponente, die stimmig sind, sein.
Chorleiter und Chor, diese Kombination, die muss wirklich passen,
der eine muss viel Energie und Geduld aber auch die nötige Strenge walten lassen.
Und der Chor muss ihm folgen, voll konzentriert und bereit sein, an Grenzen zu gehen,
und dass das zum Erfolg führt, konnte man an der Begeisterung des Publikums sehen.

Geburtstagskinder mit der Null als zweite Zahl hat’s in diesem Jahr auch wieder gegeben,
und das man diese ehrt, ist doch selbstverständlich, das gehört zum guten Ton im Leben.
Der Reigen mit der größten Zahl vor der Null fing mit Uschi Stucke an.
Mit einem Blumenstrauß wurde sie geehrt, wie man in Mitteilung 1 gut sehen kann.
Im Juni folgte Terri mit 10 Jahren weniger auf dem Lebenskonto,
wir wurden zum Ständchen singen gebeten und wir folgten deshalb „pronto“.
Zum Dank wurden wir von ihr mit Köstlichkeiten verwöhnt
und das hat dann auch noch unsren Tag mehr als verschönt.
Mit der kleinsten runden Zahl gehört auch Daniel in diesen Kreis,
dass sich „Jüngere“ bei uns auch noch wohlfühlen, ist somit der schönste Beweis!

Schließen möchte ich auch heute, um danke zu sagen
an alle, die für unseren Chor Verantwortung tragen,
die ihre Freizeit oft und gern opfern, um für unsren Chor tätig zu sein,
dass das sicher nicht immer leicht ist, das sieht jeder von uns ein.
Egal auf welchem Posten, eure Zusammenarbeit ist exzellent und funktionell,
gibt’s bei uns vielleicht manchmal Probleme, ihr löst sie ganz schnell.
Das wird von uns allen auch honoriert und anerkannt,
und wir reichen euch dafür symbolisch ganz herzlich unsere Hand.